„Warum hast du noch nicht das Leben, das du willst?“ 

 

Entscheidungen geben deinem Leben die Form, die du willst

„Wenn du mehr XY Geld willst, hör auf zu fragen, was du willst…
und fang an, dich selbst ernst zu nehmen – wer du wirklich bist.“

Es gibt einen Moment im Leben, den die meisten Menschen nie wirklich verstehen.

Und genau deshalb bleiben sie stehen.

Du sagst vielleicht:

„Ich will erfolgreich sein.“

„Ich will mehr Geld.“

„Ich will mein Leben verändern.“

Aber jetzt kommt die entscheidende Frage:

Warum verändert sich dann nichts?

Die Wahrheit ist unbequem, aber einfach:

Weil dein Leben nicht auf deinen Wünschen basiert.

Sondern auf deiner Identität.

Und deine Identität ist nichts Mystisches.

Sie ist das Ergebnis deiner täglichen Entscheidungen.

Jede Entscheidung sagt etwas über dich aus.

Wenn du jeden Tag entscheidest, dich abzulenken statt dich zu fokussieren,

dann wirst du zu jemandem, der sich ablenkt.

Wenn du jeden Tag entscheidest, Dinge aufzuschieben,

dann wirst du zu jemandem, der aufschiebt.

Und irgendwann merkst du:

Du lebst nicht das Leben, das du willst.

Du lebst das Leben, das du gewählt hast – Entscheidung für Entscheidung.

Aber hier ist der entscheidende Punkt:

Das funktioniert in beide Richtungen.

Denn wenn du beginnst, andere Entscheidungen zu treffen,

verändert sich nicht sofort dein Leben.

Aber etwas anderes verändert sich zuerst:

Du.

Am Anfang fühlt es sich fast unscheinbar an.

Du stehst früher auf.

Du arbeitest konzentrierter.

Du sagst öfter Nein zu Dingen, die dich zurückhalten.

Und es fühlt sich vielleicht noch nicht nach Erfolg an.

Aber es ist etwas viel Wichtigeres passiert:

Du hast begonnen, jemand anderes zu werden.

Denn Erfolg kommt nicht zuerst.

Geld kommt nicht zuerst.

Veränderung im Außen kommt nicht zuerst.

Zuerst kommt immer die Identität.

Und hier ist der Moment, an dem alles kippt:

Du hörst auf zu fragen:

„Was will ich haben?“

Und beginnst zu fragen:

„Wer muss ich sein, um das zu leben?“

Weil das Leben nicht auf deine Ziele reagiert.

Es reagiert auf das, was du jeden Tag wiederholst.

Und genau deshalb ist Veränderung kein einmaliger Entschluss.

Sondern eine tägliche Entscheidung.

Immer wieder.

Immer wieder neu.

Du wirst nicht plötzlich jemand anderes.

Du wirst zu der Person, die du durch deine Entscheidungen immer schon geformt hast.

Und vielleicht ist das die wichtigste Wahrheit überhaupt:

Du bist nicht fest.

Du bist in Entwicklung.

Aber nur, wenn du dich bewusst entscheidest, wer du werden willst.

Also stell dir nicht nur die Frage:

„Was will ich erreichen?“

Sondern vor allem:

„Welche Entscheidungen treffen die Version von mir, die ich werden will?“

Und dann fang an, genau diese Entscheidungen zu treffen.

Nicht perfekt.

Aber konsequent.

Denn eines Tages schaust du zurück

und merkst:

Du bist nicht mehr die Person, die du einmal warst.

Du bist die Person geworden, die du gewählt hast zu sein.

 

Ablenkung vs. Fokus

„Eine Entscheidung, die fast jeder unterschätzt:

Was mache ich nach der Arbeit?

Die meisten sagen: ‚Ich habe keine Energie mehr.‘

Und dann: Handy, Videos, Scrollen.

Jeden Tag 2–3 Stunden.

Das sind über 1.000 Stunden im Jahr.

Die andere Person entscheidet sich:

Ich investiere diese Zeit in etwas, das mich besser macht.

Und genau dort entsteht der Unterschied zwischen Durchschnitt und Erfolg.“

Job vs. Karriere

Zwei Menschen arbeiten im gleichen Job.

Der eine macht genau das, was verlangt wird.

Nicht mehr, nicht weniger.

Der andere entscheidet sich jeden Tag, ein bisschen mehr zu geben.

Fragen zu stellen.

Besser zu werden.

Mitzudenken.

Nach einiger Zeit wird der eine ersetzt.

Der andere wird befördert.

Nicht, weil er Glück hatte.

Sondern weil er andere Entscheidungen getroffen hat.“

 

Der Schlüssel

Es gibt Energie. Alles, was existiert, ist Energie. Energie kann sich selbst nicht formen und sich keine Gestalt geben. Dafür braucht Energie ein Bewusstsein. Ein Bewusstsein formiert Energie – nicht im Sinne von Manipulation, sondern im Sinne von Gestaltung. Bewusstsein gibt der Energie eine Gestalt.

So hat zum Beispiel das göttliche Bewusstsein Katzen, Hunde, Bäume und vieles mehr erschaffen. All das war ursprünglich formlos Energie. Das Bewusstsein Gottes hat daraus eine Schöpfung gemacht.

Jetzt stellt sich die Frage: Energie und Bewusstsein – was verbindet beides? Das ist das Geheimnis: die Entscheidung.

Das Problem ist die Entscheidung. Wir alle haben die Macht, etwa sechzig- bis neunzigtausend Mal am Tag Entscheidungen zu treffen. Doch meist tun wir das unbewusst. Wir merken nicht einmal, dass wir Entscheidungen treffen.

Vieles passiert automatisch: Morgens wachen wir auf, gehen im Halbschlaf ins Bad, gehen auf Toilette, putzen die Zähne – und stellen nichts mehr infrage. Alles läuft automatisch.

Automatisch bedeutet unbewusst. Und unbewusst bedeutet, dass wir oft gar nicht wissen, warum wir tun, was wir tun. Und so entsteht auch unser Leben: Dinge passieren, und wir wissen nicht warum.

Wenn du also ein schönes Leben haben willst, musst du schöne und glückliche Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die dein Leben, deinen Körper, dein Wohlbefinden verbessern – dich schöner, glücklicher, reicher und erfolgreicher machen.

Die Verbindung zwischen Energie und Bewusstsein ist die Entscheidung. Und durch deine Entscheidungen ist dein Leben so geworden, wie es jetzt ist.

Noch einmal: Durch deine Entscheidungen in der Vergangenheit ist dein Leben jetzt so geworden, wie es ist.

Wenn du sagst: „Ich will nicht, dass mein Leben so ist. Ich will mehr Geld verdienen, erfolgreicher sein, dass alles besser wird“, dann musst du andere Entscheidungen treffen.

Wenn du sagst: „Diese Gestaltung meines Lebens passt mir nicht“, dann musst du andere Entscheidungen treffen.

Jetzt ist die Frage: Entscheidungen haben Macht.

Durch meine Entscheidungen ist alles entstanden, was in meinem Leben existiert. Wie treffe ich jetzt die richtigen Entscheidungen?

 

Die praktische Anwendung

Schritt Nummer 1: Du nimmst dir ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber oder Bleistift. Handschriftlich, nicht digital. Digital ist nicht schöpferisch, sondern handschriftlich.

Du schreibst alles auf, was aktuell in deinem Leben existiert: Wie sieht dein Leben aus? Wie viel Geld verdienst du? Was für ein Auto fährst du? Hast du eine Freundin oder einen Freund? Hast du Kinder? Wie gehen sie mit dir um und wie gehst du mit ihnen um?

Kurz gesagt: dein kompletter Ist-Zustand. Werde dir bewusst, wie dein Leben jetzt wirklich ist.

Du kannst auch eine Tabelle machen. Zum Beispiel: „Ich verdiene so viel Geld“ – das ist Fakt.

Im nächsten Schritt schreibst du die Gründe auf, aus deiner Sicht: Welche Entscheidungen haben dazu geführt, dass dein Leben so ist, wie es ist?

Welche bewussten oder unbewussten Entscheidungen haben dazu geführt, dass du so viel verdienst, welches Auto du fährst oder warum nicht ein besseres?

Oder warum deine Partnerschaft oder dein Umfeld so ist, wie es ist.

Schritt Nummer 1 ist also: den Ist-Zustand aufschreiben – ohne Wertung. Keine „gut“ oder „schlecht“, nur Fakten.

Dann die möglichen Entscheidungen, die dazu geführt haben.

Schritt Nummer 3: Die Entscheidungen, die du treffen musst, damit dein Leben vom Ist-Zustand zum Soll-Zustand wird.

Welche Schritte musst du gehen, damit sich dein Leben komplett verändert?

 

So erreichst du alles

Wenn du etwas erreichen willst – egal was –, musst du eine Liste erstellen: eine Negativliste und eine Positivliste.

Die Negativliste enthält Dinge, die du aktuell tust, die du aber lassen musst, um dein Ziel zu erreichen.

Du kannst nicht gleichzeitig rauchen, Alkohol trinken, Horrorfilme oder Pornos konsumieren und erwarten, erfolgreich zu werden. Das passt nicht zusammen.

Entweder verzichtest du auf den Erfolg oder auf diese Gewohnheiten.

Die Positivliste enthält Dinge, die du tun musst, die du aber noch nicht tust: zum Beispiel Bücher lesen, Sport machen oder andere sinnvolle Gewohnheiten entwickeln.

Schritt Nummer 1: Ist-Zustand aufschreiben.

Schritt Nummer 2: Verstehen, welche Entscheidungen dazu geführt haben.

Schritt Nummer 3: Ziele definieren.

Und Schritt Nummer 4: Negativ- und Positivliste erstellen.

Welche Dinge musst du lassen? Welche Dinge musst du anfangen?

Und der letzte Schritt: Fang an.

Fang an

Fang einfach an und achte nicht zu sehr darauf, wie du dich dabei fühlst oder ob du gerade Lust hast.

Wenn du morgens aufstehst und weißt, dass du Sport machen sollst, dann denke nicht lange nach – mach es einfach.

Wenn du durch deine Selbstanalyse erkannt hast, was du willst, dann geh konsequent deinen Weg.

Ich begleite dich und bin für dich da. Wenn du Unterstützung brauchst, kannst du dich über meine Homepage informieren und Beratung in Anspruch nehmen.

Ich habe mich gefreut, diese Zeit mit dir zu verbringen, und wünsche dir alles Gute.

Und vergiss nicht: Ich bin für dich da – heute, morgen und an allen Tagen, bis ans Ende aller Dinge.

„Was ich will, entspricht genau dem, wer ich bin.

Und wer ich bin, zeigt sich in den Entscheidungen, die ich jeden Tag treffe.“

Dein Satz wird tief wahr, wenn man ihn so versteht:

„Das, was ich wirklich will, zeigt sich darin, was ich bereit bin jeden Tag zu tun.“

Der wichtige Twist (sehr ehrlich)

Es gibt auch einen unangenehmen Teil:

Manchmal wollen Menschen etwas bewusst –
aber unbewusst entscheiden sie sich jeden Tag dagegen.

Dann ist die Realität nicht gegen sie.
Sondern die Summe ihrer Entscheidungen ist einfach stärker als ihr Wunsch.

„Was ich wirklich will, zeigt sich nicht in meinen Worten, sondern in meinen Entscheidungen. Und genau diese Entscheidungen formen, wer ich bin.“

Wunsch = Idee im Kopf

Entscheidungen = Realität

Wiederholung = Identität

Identität = Ergebnis deines Lebensstils

„Wenn du mehr Geld willst, musst du aufhören zu fragen was du willst…

und anfangen zu sehen, wer du bist.“

„Du wirst nicht das, was du willst.

Du wirst das, was du jeden Tag entscheidest zu sein.“