EINGEORDNET.

Wie schnell glauben wir zu wissen, wer ein anderer Mensch ist?

Ich habe gerade selbst erlebt, wie aus einer einzigen Entscheidung plötzlich ein Urteil über meine ganze Person wurde.

Und das hat mich beschäftigt:

Was passiert, wenn wir aufhören, Menschen einzuordnen – und stattdessen wieder anfangen, miteinander zu sprechen?

Menschen dürfen sich verändern.
Menschen dürfen suchen.
Menschen dürfen unterschiedliche Meinungen haben.
Und wir dürfen trotzdem miteinander verbunden bleiben.

Darüber spreche ich in meinem neuen Video aus der Reihe „Die Kunst, Mensch zu sein“.

❤️ Vielleicht kennst du das Gefühl, von jemandem in eine Schublade gesteckt worden zu sein?

Was hat das mit dir gemacht?

Wie schnell machen wir uns ein Bild von einem Menschen?

Und wie schnell wird aus einem Bild ein Urteil?

In diesem Video erzähle ich dir von einer langjährigen Freundschaft, die plötzlich auf die Probe gestellt wurde – weil ich auf einer Veranstaltung war, die nicht in das Weltbild meiner Freundin passte.

Aus einem einzigen Ereignis wurde eine Aussage über mich.

Und genau das hat mich beschäftigt:

Wie oft ordnen wir Menschen ein, ohne sie wirklich zu fragen?
Wie oft glauben wir zu wissen, wer jemand ist?
Und was passiert, wenn ein Mensch sich weiterentwickelt und nicht mehr in das Bild passt, das wir von ihm haben?

Für mich bedeutet Freiheit auch, mich ausprobieren zu dürfen. Menschen zu begegnen. Dinge anzuschauen. Meine Meinung zu bilden – und mich vielleicht auch wieder zu verändern.

Und gleichzeitig bedeutet Freiheit, dem anderen seine Meinung zu lassen.

Vielleicht brauchen wir weniger Einordnung und mehr Dialog.

Weniger „Du bist so.“

Und mehr:

„Erzähl mir. Wie siehst du das?“

Denn das ist für mich ein Teil der Kunst, Mensch zu sein.

Wenn dich solche Fragen beschäftigen, begleite ich Menschen auch 1:1 in Fully Seen – in einem Raum, in dem wir gemeinsam hinschauen können, was wirklich deins ist und was du vielleicht nur über dich übernommen hast.

Danke, dass du hier bist. 

„Wer bist du, wenn andere dich festlegen?“

Denn genau darum geht es.

Vera Warter spricht über:

  • Einordnung und Schubladen
  • vorschnelles Urteilen
  • fehlenden Dialog
  • unterschiedliche Meinungen
  • Veränderung
  • Beziehungen, die sich verändern
  • Familie
  • die Freiheit, den eigenen Weg zu gehen
  • liebevolle Kommunikation